Mittwoch, 20. Juni 2018

Eine Woche voller Möglichkeiten

Diese Woche habe ich einiges an freier Zeit. Über den Trubel der letzten Wochen, habe ich mich schon sehr auf diese Tage gefreut. Ich habe Pläne gemacht und wieder verworfen.
Übrig geblieben sind zwei Dinge: es mir gut gehen lassen und etwas Bestandsaufnahme machen.

Das gut gehen lassen klappt in den ersten zwei Tagen sehr gut. Gestern haben F2 und ich den Morgen auf der Terrasse verbracht, er hat den Sandkasten in ein Parkhaus verwandelt (eigentlich ist er eine Dauerbaustelle, es ändern sich immer nur die Pläne was daraus werden soll) und ich habe das erste Projekt aus dem Korb gezogen:


F2 hatte sich im Winter einen Pullunder gewünscht, als seiner zu klein wurde. Mein Lieblingsmuster dafür ist ja echt Milo. Geht super fix (eigentlich) und er sitzt bei meinen Kindern wirklich gut. Auf der H&H kam für mich das Thema Mosaikstricken wieder in Erinnerung. Und so ergab sich die Idee beides zu verbinden. Milo hat oben und unten kraus rechte Teile, aber der Mittelteil (am Bauch) ist viel Platz für Ideen :)
So viele Ideen Muster nun selbst auszutüfteln, hatte ich dann aber doch nicht und bin auf die Ravelry Suche ausgewichen. Tanja Steinbachs Tuch Byzanz hat mir besonders gut gefallen, die Kante ist toll. Und nun soll diese Kante an den Bauchteil kommen.

So weit so gut, dachte ich und legte los. Welche Größe stricke ich denn am Besten? Der nächste Winter ist noch ein Stück hin, also dachte ich eine Nummer größer wäre bestimmt gut. Das das nicht der erste Pullunder dieser Art ist, lief er eine Zeit als "Pendelgestrick" nebenher. Als ich die Armausschnitte abgekettet habe, kamen die ersten Zweifel :D Für einen 4jährigen sieht das doch reichlich aus. Und so ergab sich ein Platz im Projektkorb (bei den Knitmore Girls auch gern Area 51 genannt).
Nun habe ich den Milo reaktiviert und siehe da, dem kleinen Kind ist er wirklich reichlich. Aber dem Großen passt er schon fast. Nun stricke ich eben in der großen Größe für F1 weiter und später einen weiteren Milo in einer kleineren Größe für F2.




Heute kamen dann diese Socken zum Zug. Die habe ich letztes Jahr als Weihnachtssocken begonnen, ohne Schnörkel glatt rechts aus einem Sockblank, aber mit einer Afterthoughtheel gearbeitet. Meine Mama wollte gern sehen, wie man die Ferse hinterher einsetzt. Allerding haben wir es nun einige Male nicht geschafft, uns das Ganze in Ruhe anzusehen. Also habe ich heute einfach so, die zweite Ferse begonnen. Die nächste Socke kommt bestimmt.

 Dann läuft ja gerade der „PaillettenPerlenPlunder“-Frickelalong des Frickelcasts (Hörempfehlung :) ) Meine erste Überlegung war ein großes, ein sehr großes Spinnprojekt. Und zwar 600g Glitzy in grün. Realistisch gesehen, war das keine gute Idee. Das letzte Projekt, entzückende 200g Gotlandlamm, hat nun über ein Jahr gebraucht. Okay, sooooo lang fühlte sich das jetzt nicht an. Aber damit ist das grüne Glitzi raus. In meinem Stash gab es aber noch ein Faser Goodiebag, in dem viele kleine Faserbobbel mit unterschiedlichen Zusammensetzungen. Zwei grüne Bobbel habe ich mir heraus gesucht und mit den Kreutzspindeln versponnen. Beim Zwirnen habe ich einen Nähfaden, mit aufgefädelten Perlen und Pailletten, mitlaufen lassen. Auf der Nähgarnspule, wirkte die Menge an Perlen und Pailletten etwas übertrieben, im fertigen Garn gibt sich der Eindruck doch wieder.  Heute habe ich die Stränge gehaspelt und ins Entspannungsbad gegeben. Mal schauen, wann ich sie weiterverarbeiten kann.

Samstag, 26. September 2015

Friday fives

So viele Ideen im Kopf, so viele Projekte auf den Nadeln. Da weiß ich kaum wo ich starten soll :)
 Buntraums Idee freitags 5 schöne Dinge der Woche festzuhalten, fühlt sich aber schon gut an.

- Das Wochenende steht vor Der Tür und ich hoffe auf viele gemütliche Momente und selbstgekochtes Essen.

- Der Herbst ist nun wirklich da! Die erste Kastanie hab ich auf dem Heimweg gefunden und meinem großen Sohn mitgebracht. Ich hab ihn gebeten die Augen zu schließen und zu fühlen was das sein könnte. Es war so schön, seine Augen Leuten zu sehen, als er sie öffnete. 

- Alltag. Für F1 hat jetzt die Schule begonnen und langsam pendelt sich alles wieder ein. Die neuen Aufstehzeiten haben die Kinder rasch übernommen, leider auch für die Wochenenden :)

- Meinen Vorrat an Kreativmaterial, es war schön für verschiedene Ideen einfach das Material aus dem Regal ziehen zu können. 

- Die Erinnerung an das Yarncamp, vor zwei Wochen. Es war ein sehr schönes Wochenende und ich habe tolle Sessions besucht. Allerdings waren die Treffen und Gespräche "nebenbei" mindestens genauso schön, wenn nicht noch besser. Auseinander nebenbei Gespräch hab ich eine (für mich) neue Art linke Maschen zu stricken mitgenommen. Das habe ich in den letzten zwei Wochen oft genutzt.


Donnerstag, 6. August 2015

Sommerloch

Wie Ramona es schon beschrieben hat, so geht es auch gerade bei uns. Der Sommer startete mit einem Reigen aus Terminen und Veranstaltungen. Spannende, schöne und anregende Termine waren darunter, doch den Überblick zu behalten und mit den Kräften zu haushalten ist eine Herausforderung. Nun scheinen die Termine etwas abzuflauen und etwas Ruhe kehrt ein.

Gelungener Start ins Sommerloch:

Mittwoch, 24. Juni 2015

Kammzüge vom Kardierbrett? - Kammzüge vom Kardierbrett!

Das Spinnen hat mich wieder gepackt. Ende letzten Jahren hatte ich irgendwie nicht die Muße, um mich ans Rad zu setzten oder die Spindel zu drehen. Im Frühjahr allerdings ging es langsam wieder los. Seit 2007 spinne ich ja mit meinem Ashford Joy, aber in der letzten Zeit merkte ich mehr und mehr, dass meine Haltung vor dem Rad nicht mehr stimmte. Ich sitze immer gebeugter vor dem Rad und versuche auf Einzugshöhe zu kommen. Das machte das ganze sehr unbequem, vielleichtist das auch ein Grund, warum ich eine so lange Pause hatte. Im Frühjahr entschied ich mich dann für einen Zuwachs, das Schacht Ladybug sollte es sein. Während ich noch hin und her überlegte wo ich bestelle, wurde in der Spinnfuttergruppe auf Facebook das Ladybug gebraucht angeboten. So ein Glück!
Und so kam auch die Spinnlust zurück! In den letzten Wochen sind einige schöne Garne entstanden und ich habe einiges ausprobiert. Für die diesjährige Tour de Fleece habe ich mir ein Meeresthema
überlegt. Einen wunderschönen Zopf in Blautönen, für ein Wassergarn, habe ich beim Schwabsburger Wollfest von Valentina Wollante bereits mitgenommen. Als bei den Fasern des Frühlingsfastauschs aus der Podcasting auf deutsch - Gruppe ein kleiner Bobbel "Strandspaziergang" lag kam mir die Idee, noch ein "Sandgarn" zu machen und vielleicht sogar kleine Muscheln mit einzuzwirnen. Da muss ich mal schauen, was sich findet! Der urspüngliche Strandspziergang war allerdings nur eine kleine Menge und sehr dunkel, so war schnell klar dass ich mir, ergänzt durch andere Fasern, eine Mischung machen wollte. Üblicherweise erfolgt für mich dann der Griff zu meinen Handkarden. Ich mische damit sehr gern und auch 200g waren bisher noch kein Problem.
Aber nicht bei diesem Mal:

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Ein Kardierbrett habe ich schon eine ganze Zeit und habe hin und wieder Rolags damit gemacht. Wenn ich mit der Handspindel spinne finde ich Rolags gut, denn sie lassen sich prima transportieren. Meine Lieblingsfaservorbereitung sind sie aber nicht! (Was dazu führt, dass ich auch schon mitten im Projekt vom Kardierbrett zu den Handkarden gewechselt bin, aber das ist ein anderes Garn :) )
Vor einiger Zeit hatte Chantimanou ein Video gepostet wie man mit einem Kardierbrett (oder Blending board) Kammzüge herstellen kann. Ein Diz hatte ich vor einiger Zeit schon mal mit Fasern mitbestellt, aber ausprobiert hatte ich es noch nicht. Und so begann ich zu mischen. Eine Grundlage waren Schafsfasern die ich vor Ewigkeiten mal geschenkt bekommen hatte. Nicht so fließend weich wie Merino, aber definitv kein raues Milchschaf. Kombiniert mit einem Bobbel Austerfarbenes Merino von World of Wool (Sorry, unter Auster hatte ich mir etwas anderes vorgestellt) ging es los. Da die Mischung ziemlich dunkel wurde ergänzte ich um etwas Frauenmantelgefärbtes, namenloses Schaf :)


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Und dann kam der spannende Moment, das Abnehmen vom Brett. Kennt Ihr das? Dieser kurze Moment Unsicherheit "Wenn das schief geht sind die schönen Fasern futsch!" Das ist natürlich Quatsch, ich hätte ja durchaus neu auftragen und Rolags machen können, aber das wollte ich ja nicht! Also durchgeatmet und das Video gestartet. Ich mag Chantis Videos sehr gern, denn Sie zeigt die nötigen Schritte langsam und gründlich, soa dass ich problemlos mitarbeiten kann. Vor lauter kribbeligen Fingern hab ich während dessen gar kein Bild gemacht, aber den fertigen Kammzug kann ich Euch zeigen:

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Ein fluffiger Kammzug, der erstaunlich lang ist! Das hatte ich gar nicht erwartet, aber freue mich umso mehr darüber. Ich glaube das werde ich noch öfter machen, denn Kammzüge verspinne ich doch am Liebsten!
Seit Ihr neugierig, wie das funktioniert? Den Vorgang in allen Einzelheiten zu beschreiben, will ich hier gar nicht versuchen, wo es doch das Video gibt. Vielen lieben Dank Chanti für das Video.

Also, ran die Bretter und los! Es macht wirklich Spaß. Ich freue mich schon sehr auf die Tour de Fleece und das Spinnen meines Kammzugs.

Donnerstag, 12. März 2015

Puppengeschwister (Idee und Material)

Puppen waren für mich selbst als Kind ein wichtiges Spielzeug, mit dem ich gern und viel gespielt habe. Wie viele von Euch hatte ich einige verschiedene Modelle. Zum größten Teil Plastikpuppen, von denen einige noch "besondere" Funktionen hatten. Ich erinnnere mich an eine, deren Schmuck blinken konnte, und an eine Puppe in der ein kleiner Recorder versteckt war mit demWörter oder Sätze aufgenommen und wieder abgespielt werden konnten. Am längsten aber blieben die einfachen, simplen Puppen, damit ließ sich viel mehr spielen, weil die Spielsituation nicht vorgegeben war.

Als F1 älter wurde wollte ich ihm gern eine Puppe als Spielzeug geben. Inzwischen hatte ich von Waldorfpuppen gelesen und viele wunderschöne Modelle online gesehen. Inzwischen ist es ja ein ganz leichtes online Bilder und sogar Tutorials zum Thema Puppen und Puppenmacherei zu finden. So stand zeimlich schnell fest, dass ich selbst eine Puppe für F1 machen wollte. Vielleicht erinnert Ihr Euch.

Paul, der zweite, 2013
Vor 2 Jahren hat Caro vom Naturkinderblog einen Waldorfpuppen Sew a long veranstaltet, da F1 schon länger nach einem Freund für Paul (die erste Puppe) fragte, entstand in diesem Rahmen Paul der Zweite. Das Herstellen der Puppe hat wirklich viel Spaß gemacht. Mit der Anleitung von Maria (Mariengold), welche es für den Sew a long als besonderes Angebot gab, war es wirklich leicht. Sollte jemand von Euch überlege eine Puppe zu machen, schaut unbedingt mal durch Marias Anleitungen, die sind spitze!

Seit dem Herbst denke ich immer mal wieder darüber nach, wie schön es wäre eine Puppe für F2s ersten Geburtstag zu machen. Ich hab hin und her überlegt. Ist es zu früh? Mag er Puppen denn? (Ok, die kleinen Püppchen von DM erkundet er schon, immer mal wieder).

Vor einigen Wochen schrieb dann eine Freundin auf Twitter, dass sie traurig sei. Sie hatte für ihren Sohn zum Geburtstag eine Puppe bestellt, aber leider hatte es nicht geklappt. Da kam mir die Puppe für F2 wieder in den Sinn und der Weg zu Puppengeschwistern war nicht mehr lang. Schon das Aussuchen der Materialien und die ersten Überlegungen zu Farben und Haaren haben viel Spaß gemacht.

Entschieden hab ich mich nun für Bewährtes: das Puppentrikot kommt wieder von Wollknoll (schwere und leichte Qualität), ebenso das Puppenhaar (einmal in Blond und einmal in Braun). Da ich aber nicht mehr genug gewaschene Rohwolle hier hatte, habe ich für die Füllung bei Wollknoll auch noch Bergschafwolle mitbestellt. Mullschaluch und Abbindegarn hatte ich vom letzten Mal noch hier. (Die 5 Meter Mullschlauch die ich in der Apotheke erstanden hatte werden vermutlich ewig halten ...).

Für die Puppe von A haben wir den Schnitt für eine 40cm große Puppe ausgesucht. Für F2 möchte ich gern eine kleinere, 30cm große Puppe machen.

Ich freue mich schon sehr darauf die Puppenkinder entstehen zu lassen.


Dienstag, 10. März 2015

FO Miibaru Cowl


Auch wenn ich Ende Januar sehr euphorisch schrieb, ich würde nun endlich erkennen was ich stricke, brauchte der Cowl noch einige Zeit. Muster erkennen heißt ja nicht sie auch zu stricken. Schlußendlich bin ich über meinen Schatten gesprungen und hab doch Post it Zettel unter die Reihen geklebt (mit etwas weniger stolz hätte ich das ja auch schon eher haben können). Nun ist der Cowl schon einige Tage in Benutzung und hat sich bewährt. Drinnen ist er gerade richtig, nicht zu warm, aber warm genug gegen kalte Zugluft. Er trägt sich sehr angenehm.

Miirabu Cowl von Himawari, aus der Amirsu Issue 6 Winter/Spring 2015, in Sheepaints Maristella (grün) und  Wolle Rödel Sport- und Strumpf Classik (Grau), NS 2,5 - 3,0 - 3,5, gestrickt (mit Pausen) von November 2014 bis Januar 2015.

Sonntag, 1. März 2015

Hallo März!



Im März werde ich:
- meine Projekte mal sorgfältig durchgehen
- zwei Waldorfpuppen fertig stellen
- den Geburtstag von F1 mit ihm planen und vorbereiten
- zum ersten Mal eine Ranzenparty besuchen
- beginnen im Garten zu kruscheln (darauf freue ich mich)
- einen Ausflug nach Köln machen
- wieder viel mehr kochen (im Januar fand ich es toll mich in der Mensa bekochen zu lassen, aber mir fehlt echt Gemüse. Da ist die Auswahl nicht so schön.)
- weiterhin viel Spinnen!

Mittwoch, 25. Februar 2015

Schöner kränkeln

Der Februar ist nicht unser Glückmonat. Wir haben es nicht geschafft eine Woche lang alle gesund zu bleiben. Dafür haben wir uns so weit es ging eingeigelt, gekuschelt und geruht. So Auszeiten sind auch sehr schön, auch wenn ich sie lieber einfach so mit der Familie gemacht hätte. Als es bei uns eng wurde eilten die Großeltern zur Hilfe, wofür ich sehr dankbar bin!

In der Erkältungszeit gehen bei uns natürlich auch viele Taschentücher durch. Vor einiger Zeit hatte ich bei Ringelmiez bereits von ihrer Stofftüchervariante gelesen und wollte die gern für uns übernehmen. Allerdings hatten wir kaum Moltontücher! Zum Stillen und über der Schulter drapieren hatten wir Spuckwindeln (die sind etwas dünner, dafür noch ein bisschen flexibler) und auf dem Wickeltisch gab es Einmalunterlagen (was sich inzwischen aber auch geändert hat).
In solchen Momenten frag ich sehr gern in meinem virtuellen Elternclan, ob nicht zufällig noch jemand Tücher übrig hat. So hatte ich schon einige Male Glück oder konnte anderen aushelfen, und obendrein machen mich solche Tauschaktionen sehr glücklich!
Dank Catluzipher und Mairegen hab ich nun einige Tücher hier, von denen der erste Teil mit dem Rollschneider rasch geviertelt war. Einen besonderen Lerneffekt hatte das Projekt noch: ich bin an Lieblingsstoffe gegangen! Einer meiner kreativen "Vorsätze" für 2015 war ja, meine schönen Materialien zu verwenden und sie nicht ewig aufzuheben. Hier klappte das nun sehr, sehr gut. Immerhin werde ich die Taschentücher ja oft in der Hand haben.

Zwei der Taschentücher habe ich als Dankeschön mit ein paar Fachbüchern, die ich nicht mehr brauche, welche Mairegen aber suchte, zu ihr zurück geschickt. Über solche Tausche freue ich mich, ich konnte die Tücher nähen und habe Platz im Bürcherregal gemacht und Mairegen freut sich über Tücher und den Lesestoff.


Jetzt hoffe ich aber doch das wir die schönen Tücher nicht mehr alzu oft brauchen!

Donnerstag, 19. Februar 2015

Creativworld 2015

Ende Januar haben Kiki, das Schneeschaf und ich uns aufgemacht, um die Creativworld zu durchstöbern. Die Creativworld ist eine Fachbesuchermesse rund um die Themen Handarbeit, Künstlerbedarf, Hobby und Basteln, auf der viele Trends vorgestellt, welche im kommenden Jahr groß raus kommen (sollen).
Eins kann ich Euch schon sagen, es hat riesigen Spaß gemacht durch die ganzen Neuheiten zu stöbern! Einen kleinen Eindruck möchte ich Euch nicht vorenthalten (leider hat es uns krankheitsmäßig ziemlich gebeutelt, aber ich hoffe Ihr habt immer noch Spaß am Bericht):

Nach einer ersten Runde landeten wir bei dem Stand von Glorex, an dem es ein Mitmach-Angebot für Schlüsselanhänger gab. Von diesen Cabochons hatte ich schon einige Male gelesen und auch im Schmuckbereich schon einge bewundert :) Aber irgendwie fehlte immer noch der letzte Schubs es selbst zu versuchen, da kam die Aktion sehr gelegen.

Benötigt werden eine Fassung, der Glasstein, ein Klebstoff und natürlich ein Bildmotiv, welches unter den Stein soll. (Da ich an Klebstoffen ziemlich gut ausgestattet bin, habe ich überlegt, ob mein Diamond Glaze sich nicht hierfür genauso nutzen lässt.) Vorbereitet gab es verschiedene Muster und Blütenbilder. Womit ich ncht ganz gerechnet hatte war ein kleiner Verzerrungsfaktor der Bilder, durch die Linse wirkt das Bild ja anders. Den Glasstein auf das Papier zu legen und umherzuschieben, um den passenden Bildausschnitt zu finden funktionierte aber sehr gut. Auf das gewählte Motiv kam ein Klecke Klebstoff, welcher mit dem Glasstein verteilt wurde. Anschließend wurde das Motiv ausgeschnitten und mit einem weiteren Klecks Klebstoff in der Fassung befestigt. Insgesamt ein schönes kleines überschaubares Projekt, das Spaß macht. Was mir sehr gefallen hat ist, dass man nicht viel Material drum herum braucht, so bietet es sich für mich auch mal für einzelne Geschenke oder Schmuckstücke an.

Ein Trend der mir sehr gut gefällt, auch wenn er nicht neu ist: Lace :)

Bei Ramona und Ella hab ich schon häufig wunderschöne, umhäkelte Steine gesehen. Aber da häkeln nicht so meins ist (war?) hab ich sie immer von mir geschoben. So wie auf dem Bild oben arrangiert gefällt es mir aber sehr, sehr gut. Mal schauen, was sich davon umsetzen lässt. (Ich glaube ganz fest das hier die Dosis der Schlüssel ist. Einzelne Stücke oder eine Zusammenstellung wie auf dem Bild kann ich mir bei uns gut vorstellen)

Ein Stand den ich unbedingt auch sehen wollte war der vom Frechverlag! Beim Frechverlag gefallen mir immer wieder die Einstiegsbücher in verschiedene Themen. (Wobei mir auffällt das ich Euch unbedingt noch das Paper Piecing Buch vorstellen wollte!) Aufgefallen sind mir dieses Mal aber vor allem Kits:


Also Buch plus X, die bei Frech "Kreativ-Sets" heißen. Stark versucht bin ich an dem Einfach Nähen Set, da hätte ich gern noch mal ins Buch geschaut.

Sehr gut gefallen hat mir das neue Gartenbuch "Gärtnern im Kleinformat". Da sind einige Ideen drin, welche ich gern probiert hätte, als wir noch keinen Garten hatten. Vielleicht sind da aber auch noch einige Ideen für unsere Jahreszeitenfensterbank drin.


Am Christopherus Verlags Stand hab ich zuerst nach den Büchern von Ella geschaut (und bin fündig geworden!) Das "Alles fürs Baby"-Buch habe ich ja hier Daheim. Ich glaube das ist eins der Bücher aus denen ich am meisten Projekte nachgearbeitet habe! Aber zurück zum aktuellen Programm:


Ellas neues Buch "Smart Bags", auf das freue ich mich schon sehr:


Sehr gut gefallen haben mir auch diese Titel:



(Endlich mal ein Buch, welches das Internet und dessen Möglichkeiten mit einbezieht)


Mal schauen, welche davon noch in mein Bücherregal einzeiehen dürfen! Eins fällt mir mehr und mehr bei Kreativbüchern auf: die Vorschaumöglichkeiten online sind nicht gut. Ich würde mir wünschen die Modelle schon vorher sehen zu können. Ich brauche keinen Anleitungsauszug, aber ich hätte sehr gerne eine Übersicht der enthaltenen Modelle. Bei englischsprachigen Strickbüchern hilft es inzwischen enorm auf Ravelry zu schauen. Häufig gibt es schon am Tag der Veröffentlichung eine "Buchseite" auf der die Bilder aller Modelle zu sehen sind. Das ist für mich immer eine enorme Erleichterung bei der Kaufentscheidung!

Weiter ging es für uns zu Rico. Leider dürfen dort am Stand keine Bilder gemacht werden, so kann ich nur schreiben, was mir gefallen hat. Im Strickbereich mag ich bei Rico die Baby-/Kinderhefte sehr gern! Es sind schöne klassische Schnitte drin, die technisch Spaß machen (z.B. Zöpfe) aber nicht so schnell altbacken aussehen.
Erst im letzten Jahr bin ich in den Stickbereich bei Rico vorgedrungen. Insbesondere die Waldserie hat es mir angetan. Für zwei Füchse habe ich noch Material hier liegen! Da bin ich gespannt wie es weiter geht.
Ein sehr großes Thema ist die Verknüpfung von Papeterie und Küche, also die Aufhübschung von Muffins, Cupcakes und Kuchen. Die Angebotenen Förmchen, Stecker, usw. sind wirklich sehr hübsch, allerdings frage ich mich dann immer, ob ich die wirklich nutzen würde. Ich mag Produkte die ich mehrmals verwenden kann, aber so einen Caketopper würde ich da nicht nehmen.

Ein Stand der mir im letzten Jahr gut gefallen hat ist ----. Angeboten werden Holzkits mit denen z.B. Kerzenpyramiden gebaut werden können. Für die habe ich zugegebener Weise eine Schwäche :) auch die kann ich mir sehr gut für die Jahreszeiten Fensterbank vorstellen.


Etwas erschöpft schauten Kiki und ich noch beim Bloggertreffen vorbei. Leider hatte ich zu spät davon mitbekommen und hatte mich nicht mehr akkreditieren lassen, aber ich durfte trotzdem mit hinein!
Das große Meet up hatte wohl bereits um 10:00 Uhr statt gefunden, aber so war weniger los und wir kamen mit Lalexi und Claudia ins Gespräch. Es hat Spaß gemacht sich über die verschiedenen Postgewohnheiten auszutauschen :)
Etwas verschüchtert bin ich als ich Barbara von Scrap Impule entdeckt hab! Barbaras Blog war einer der ersten die ich im Bereich Scrapbooking gelesen hab. Ein paar ihrer Projekte habe ich auch für mich nachgearbeitet. Dann stand sie da! Live und in Farbe. Nach einem Schubs von Kiki bin ich doch hin und habe "Hallo!" gesagt :)

Im Anschluß sind wir noch etwas über die Messe geschlendert, waren aber doch ganz schön müde. So viele Neuheiten, so viele Ideen und so viele neue Eindrücke müssen erstmal verdauut werden. Gestrandet sind wir beim Mitmach Angebot in der Halle 3.2 bei der Vortragsbühne. Im letzten Jahr konnten wir dort Pappschachten besticken, eine schöne Idee für Geschenkverpackungen die ich immer noch nutze. In diesem Jahr wurden Nadelkissen gehäkelt (ich glaube das Thema Häkeln verfolgt mich ;) ).

Betreut wurde die Aktion von Silke Bosbach. Also suchten wir uns Garn aus und legten los. Der Aufbau ist simple, 2 Kreise häkeln (eine Ober- und eine Unterseite), bis auf einem kleinen Spalt zusammennähen, ausstopfen, verschließen und mit Spannfäden abteilen, so dass sich die Blumenform ergibt. Gesehen hatte ich diese Art von Nadelkissen schon öfter und wollte so etwas "irgendwann mal" probieren. Also legten wir los uns häkelten und häkelten. Nach einer knappen halben Stunde doch die Luft etwas raus, wenn ich eine Zeit gesessen habe und etwas runter gekommen bin, merke ich oft erst wie müde ich wirklich bin. Da ich das Grundprinzip verstanden hatte, dachte ich ich würde das Nadelkissen einfach mit Stashgarn Zuhause nacharbeiten. (Das ein oder andere Knäuel Baumwolle ist ja noch in meinem Stash). Frau Bosbach bot uns aber an, entsprechend Garn für das Kissen abzuwickeln und mitzunehmen, darüber hab ich mich sehr gefreut! 2/3 des ersten Kreises hatte ich ja doch schon fertig ;) So habe ich mich noch am gleichen Abend ans Werk gemacht und den ersten Kreis beendet. Sonntags Morgens war auch der zweite schnell gehäkelt:

Ich freue mich, dass ich langsam ein mit dem Häkeln besser zurecht komme.

Es war ein toller Messetag und ich bin gespannt, was ich in 2015 von den Messeideen noch ausprobieren werde und in "freier Wildbahn" entdecke!

Donnerstag, 5. Februar 2015

Hallo Februar!



Im Februar werde ich:
• den kranken F2 pflegen (der erste fiese Infekt, mir tut der kleine Kerl so leid!)
• viele, viele Geburtstage feiern
• ganz oft Auto fahren (und zwar selbst!)
• ein anderes Spinnrad austesten (Hallo Ladybug!)
• 2 Puppenkinder machen (oder zumindest mal beginnen :) )
• weiterhin viel lesen 
• häkeln üben und weiter ausbauen 

Dienstag, 20. Januar 2015

Ich erkenne Muster!

Eigentlich sollte ich inzwischen in der Lage sein Strickmuster zu lesen, eigentlich ...

Aber beginnen wir doch am Anfang. Claudia hat im letzten Herbst einen ganz tollen Cowl für die japanische Amirisu entworfen, Ihr Modell Miibaru findet Ihr hier und hier. Ist der nicht schön? Ich hab mich sehr gefreut als Claudia sagte, dass ich Probestricken durfte! Aus dem Stash zog ich einen Schatz (Maristella von Sheepaints) und ein Knäuel Standartneutral* und los ging es. Die Konstruktion ist wirklich clever (Ok, von Claudia ist das nicht überraschend ;) ) Man beginnt mit einer Icord, welche bereits mit beiden Farben gestrickt wird. So beginnt das Muster schon in der Anschlagskante und setzt sich später im Cowlteil fort. Dieser Teil lief wie erwartet auch super, ein Abend und die Kante war fertig. Auf dem Weg nach Köln zum offenen Wollfaktoratelier habe ich Kiki sogar noch bei Ihrer Icord begleitet, aber dann war der Wurm drin ...

Zu der Zeit ging es bei uns hoch her und Schlafmangel, gepaart mit Termindruck, bewiesen sich als echten Konzentrationskiller. Meine Laune schwankte zwischen "Menno, ich möchte den aber haben!" und "Pff, ich hab genug Schals und Cowls!". Kiki überzeugte mich Miirabu erstmal zur Seite zu legen und mir kleine Erfolgerlebnisse zu verschaffen (krausrechts ftw!). Nach Weihnachten hab ich mich in einer ruhigen Minute hingesetzt und es noch einmal versucht und siehe da, mit Kikis telefonischer Unterstützung lief es langsam, sehr langsam.

Kiki ist ein ganz toller Cheerleader. Immer wieder baute sie mich auf und erzählte mir, dass ich bestimmt bald den Punkt erreichen würde, an welchem ich nicht mehr nach Anleitung stricke, sondern sehen würde was ich machen müsste. Sagen wir mal so, ich blieb skeptisch! Letzten Freitag war ich wieder beim Meet to knit und der Cowl war mein einziges Projekt in der Tasche! Ich strickte und strickte. Der Cowl wuchs ein gutes Stück und siehe da, ich begann das Muster zu erkennen. Ich wusste wann ich Maschen wie abheben musste! Ihr könnt Euch meine Begeisterung nicht vorstellen, das ist so cool :)

Und Kiki hat recht, das Ding macht süchtig, denn ein Block geht doch immer! Und ich bin sehr gespannt, wie sich das Gestrick nach einem Bad noch ändern wird (Hebemaschen ziehen sich ja beim stricken arg zusammen, was das Gestrick erstmal kruschelig wirken lässt.)

Jetzt kann ich es kaum abwarten, den Cowl zu tragen.


*Das Garn graue Sockenwolle von Rödel, klingt jetzt nicht so aufregend nicht wahr? Aber ich mag es sehr gern um andere Garne in den Vordergrund zu stellen. Der Faden nicht nicht komplett einheitlich Grau gefärbt, sondern setzt sich aus Fasern verschiedener Grauintensität zusammen, was ihm mehr Struktur/Tiefe gibt. Das mag ich sehr gern. So ist es zu meinem Standart geworden, wenn ich etwas mit Farben stricke. Benutzt hab ich es bisher bei meinen Anemoi Mittens, diversen Babyschuhen, einer Babymütze und meinem Endless Rainbow. Diese zusammengesetzten Farbtöne mag ich sehr gern, ich wünschte davon gäbe es mehr Farben.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Mein Faserverücktes 2014

Ich wünsche Euch allen noch ein frohes neues Jahr!
Möge Euch 2015 viele Glücksmomente bringen.


Mit Jahresrückblicken hab ich bisher noch keinen großen Erfolg gehabt, ich überlege tagelang was ich wie schreiben könnte und lasse es dann doch, weil es ja schon Mitte Januar ist ;)
Aber in diesem Jahr kommt Hilfe aus dem Podcasting auf deutsch Forum! Distel hat einen schönen Fragebogen gepostet und nun versuche ich mich doch damit (ob hier wohl eine neue Tradition startet?)

 2014 - das Strick-, Spinn- und Häkeljahr:

Was für Herausforderungen hast du gemeistert?

Meine größte Herausforderung war das dran bleiben. F2 kam im Mai und in dieser Zeit gab es viel glatt rechts in Runden. Das ging allerdings selbst im Kreissaal in den Pausen noch :)

Was war dein Lieblingsprojekt?

Aus den ersten Blick stach kein Projekt besonders heraus,aber dann fiehl mein Blick auf Vodka Limette! Auf das Projekt bin ich immer noch sehr stolz. Das Garn ist handgesponnen (Wolle-Seide vom Wollschaf) und das Modell selbst glänzt mit netten Details, wie ein schöner Anschlag für den Hals und das Lacemuster an den Bündchen. Das Tragegefühl ist sehr toll!

Berichte von deinen Stash-Neuerrungenschaften!

2014 bin ich Stashtechnisch echt gut im Rahmen geblieben. Es ging in die Richtung weniger ist mehr. Gekauft habe ich deutlich weniger, dafür aber gezielt und schönere Stücke 

(Stichworte sind hier Regenbogeschaf und Wollfaktor ❤)

State of the Stash: Zufrieden? Zuviel geworden? Kaum noch was Schönes da?

Eher noch zu viel. Bei einigen Garnen hab ich das Gefühl rausgewachsen zu sein. Nun überlege ich noch wie ich das Garn in gute Hände geben kann. Für den Kindergarten ist es mir doch zu schade. Was mich überrascht hat: ich habe mitte des Jahres mit einem Mal Sockenwollknappheit erlebt. Da ich inzwischen am Liebsten mit Garn in der Stärke Fingering weight (Sockenwollstärke) stricke, ist da mein Vorrat ziemlich groß (wobei hier auch noch angefangene Stränge mit dabei sind). Doch da waren einige größere Mengen die ich bereits für Tücker oder Pullis verplant habe. (Und nur weil ich Lust auf Socken habe, möchte ich aus einer Pullovermenge nicht einen einzelnen Strang entnehmen!) Glücklicherweise war das nicht allzu lang vor meinem Geburtstag und so hab ich das ein und andere Knäuel als Geschenk bekommen :)

 Welche Sachen hast du 2014 oft und gerne getragen? (Können auch Sachen aus Vorjahren sein)

Socken, Socken, Socken - immer wieder :)
Meine Behmtücher trage ich auch gerne, die passen einfach immer und die Form ist toll.
Ein weiteres Tuch zu dem ich immer wieder greife ist Germinate, dabei trage ich die halbkreisform sonst nicht so gern. Allerdings gleicht das Alpaka das sehr gut aus, es macht das Tuch schön anschmiegsam ohne groß aufzutragen.

Was hast du für Aktionen/-Alongs/Events mitgemacht?

Hier halten sich Onlineaktionen und RL-Ausflüge die Waage. Online wären die Tour de Fleece, das Urlaubswickelknäuel und das Adventskalenderwickelknäuel zu nennen. Offline fällt mir das Schwabsburger Wollfest, Wiebkes großes Spinntreffen, das urban Yarning in Oppenheim, das Spinntreffen der Heinerstubb und der Wollfaktorbesuch mit Kiki ein. (Und wo ich diese Liste sehe, habe ich quasi auch einer Liste meiner Blogpostentwürfe *seufz*)

Was waren deine virtuellen und vielleicht auch persönlichen Treffpunkte mit anderen aus der Fasercommunity?

Virtuell war das auf jeden Fall die Podcasting auf deutsch Gruppe auf Ravelry, auch wenn ich mehr lese als schreibe. Ein großer Teil davon sind natürlich die Podcasts selbst, mit einigen Podcasterinnen habe ich inzwischen Kontakt via Facebook und Twitter.

Im RL war das das Meet to knit, auch wenn ich in diesem Jahr nicht so oft bei den Treffen war, wie sonst. Aber der Kontakt mit den Mädels ist ja nicht nu auf die Treffen beschränkt :)

Der Stash 2014

Da ich begonnen habe meinen Stash auf Ravelry abzubilden, hab ich einen deutlich besseren Überblick. Das ist wirklich hilfreich, wenn ich ein Projekt plane. Und mit den Schränken hab ich das Problem, die Sachen zu vergessen, welche ich nicht oft sehe. Das passiert so nicht (so schnell). Das werde ich auf jeden Fall weiter führen! (Für mich für die Statistik, es ist noch Garn da 103 923m [leider finde ich nicht raus wie ich mir das Gewicht anzeigen lassen kann])

mein Kleiderschrank

Hat 2014 einen ganz schönen Wandel erlebt, Umstandssachen rein und wieder raus. Dabei habe ich auch sonst kräftig durchsortiert. Ich hab 2013 angefangen das Buch "The no brainer wardrobe" von Hayley Morgan zu lesen und mir Gedanken zu machen in welchen Kombinationen ich mich wohl fühle. ("The no brainer wardrobe" startete als Projekt auf Ihrem Blog the Tiny Twig und fand so große Resonanz, dass sie die Artikel und Tipps zusammenfasste, ergänzte und in einem ebook herausgab. Das ganze liest sich sehr gut :) Leider kann ich im Moment aber nur die Kindle Version finden :( )
Einem Tipp von Hayley folgend habe ich mir ein Pinterest-Board angelegt, auf dem ich Kleidungskombinationen, die mir gut gefallen, sammle und so erstmal einen Überblick verschafft. Zu Beginn fand ich es eine nette Idee, aber wie gut die Pinnwand funktionieren würde hätte ich nicht gedacht. Aber ich glaube das führt hier nun etwas zu weit, also nur so viel: der Kleiderschrank ändert sich und ich bin mehr und mehr zufrieden mit den Möglichkeiten die er bietet. Wenn Ihr das Thema spannend findet schreib ich gern noch mal dazu meine Gedanken auf!

Gemeinsam geht alles besser

Das stimmt! Neben vielen ganz tollen Momenten mit meiner Familie hatte ich ganz tolle Ausflüge mit Kiki und den anderen vom Meet to knit :) Viel Gesellschaft haben mir die deutschen Podcasterinnen Zuhause geleistet, das habe ich sehr genossen. Inzwischen höre ich wieder deutlich mehr Strickpodcasts und freue mich über die tollen Denkanstösse.

Was waren die schlimmsten Crafting-Unfälle und Reinfälle?

Im Januar hatte ich stricktechnisch einen miesen Start. Ich hatte mich, in den letzten Dezembertagen, wirklich blank gestrickt und wollte 2014 ganz frisch beginnen. Tja, blöde Idee. 3 Projekte begonnen und drei in den Sand gesetzt. Herrje war das frustrierend, das passiert mir nicht noch einmal!


Lieblings-Designer_in 2014?

Auf jeden Fall Martina Behm. Die Tücher sind klasse, liegen super an und sind ideale Unterwegs Strickprojekte! Meine Highlights 2014 sind der Leftie (am meisten getragen) und der Be my Angel (mit großer Begeisterung zum verschenken gestrickt. Dem seufze ich noch etwas nach, bestimmt nicht mein letztes Tuch)

Mir gefallen auf jeden Fall die Modelle von Veera Välimäki sehr gut. Aber ich glaube das nicht alle Ihrer Modelle zu mir passen würden (Tumeric würde den Bauch ganz schön ungünstig betonen :) ) und so genieße ich den Instagram Feed und suche mir die Rosinen raus!


Song des Jahres?

"Happy" von Pharrell Williams, oft und gern gehört!

Buch des Jahres?

Kein einzelnes, viele schöne Romane und über den Sommer verstärkt Hörbücher (die gehen besser mit Baby au dem Arm). Aber ich habe ebooks noch mal stärker für mich entdeckt.

Film/Serie des Jahres?

Ich hab einige tolle Serien gesehen in diesem Jahr. Spontan fallen mir "Call the midwife", "The Paradise", "Once upon a time" (grandiose Kostüme!), "Sherlock", "The good wife", "NCIS" und "Blacklist" ein. Ein Hoch auf asynchrones Fernsehen!

Drei Dinge, die du nicht hättest missen wollen?

-Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden

-die Elternzeit, eine komplette Auszeit hatte ich bei F1 durch das Studium nicht und so war ich mir nicht sicher, was mich erwartet. Aber mir ist nicht die Decke auf den Kopf gefallen und wir haben uns einen tollen Alltag eingerichtet :)

- Immer wieder positiv überrascht zu werden. Sowohl von anderen, als auch von mir selbst :)

Drei Dinge, auf die du gut hättest verzichten können?

Ängste und Unsicherheiten bezüglich der Zukunft.  Ich sollte weniger grübeln :)

Was hast du 2014 neues begonnen?

Wandern im Urlaub, und es macht viel mehr Spaß als ich dachte!
Kardieren, nicht oft aber mit wachsender Begeisterung. Inzwischen hat sich zu meinen Handkarden noch ein Kardierbrett gesellt. 

Wovon hast du dich 2014 getrennt?

Etwas großes fällt mir nicht ein, aber insgesamt versuche ich mehr ab-/wegzugeben. Inzwischen wird regelmäßig ausgemistet. 

2014 in einem Wort?

Wunderschön! 

Hast du ein Motto für 2015? Und wenn ja, welches?

 Schatzplünderung :) (Jetzt geht es den Stashschätzen an den Kragen, den Strängen und Fasern die immer noch "für gut" in meinen Schubladen liegen)

Samstag, 25. Oktober 2014

Wandertag

Willkommen im Herbst! Wir haben die letzten Wochen ausgiebig genutzt und es uns gut gehen lassen. Das Wetter war so traumhaft schön, da haben wir noch mal viel Zeit draußen verbracht

Durch Conni, die Großeltern und ein Murmeltierabzeichen angespornt ist bei uns die Wanderlust erwacht (lange Geschichte, die ich erzähle, wenn ich zum Bilder sichten gekommen bin.). 

So hat es uns am 01.10. zur Loreley verschlagen. C. hatte eine schöne Strecke rausgesucht, die uns bergauf, durch den Wald zum Loreleyfelsen bringen sollte, ein Stück des Rheinwandersteigs. F1 war im Auto noch nicht begeistert, denn er wollte den ganzen Wandersteig laufen und nicht nur ein Stück! Die Meinung änderte er abends aber doch noch, immer mal wieder ein Stück wäre doch ok, was für ein Glück :)
Leider hatten wir etwas Schwierigkeiten den eigentlichen Startpunkt unserer Etappe zu finden. Das führte aber nur dazu das wir einige Höhenmeter später als gedacht starteten. Der Weg war gut und nicht zu steil, so dass wir zwischendurch auch noch ein paar Eicheln und Bucheckern für den Jahreszeitentisch sammeln konnten, denn das motiviert kleine Wanderer enorm (und belastet Gewichtsmäßig nicht so arg). Nach wenigen Minuten kamen wir schon an den ersten schönen Aussichtspunkt. 


Die Burg, an der der Wandersteig vorbeiführt war leider nicht zu besichtigen, aber der Blick später von oben war eine schöne Entschädigung.  


Bei den Wanderungen fühle ich mich zum Teil ja schon an Schnitzeljagden erinnert. F1 ist inzwischen gut darin die nächsten Wanderzeichen zu finden (wobei ich das auf dem Bild auch entdeckt hatte!)


Ein kurzes Wiesenstück später waren wir schon am Loreleyfelsen angekommen. Durch das gute Wetter hatten wir einen sehr schönen Blick und konnten die Schiffe auf dem Rhein beobachten. Wobei F1 die Züge auf der gegenüberliegenden Seite fasst noch spannender fand. 



Ich war etwas blauäugig und war nicht auf die Touristenmassen gefasst gewesen. Busseweise wurden Leute hochgefahren um oben kurz zu posieren, etwas zu flanieren und wieder hinunter zu fahren. Das hatte mich wirklich überrascht. So hatten wir bei unserer Apfelpause einiges zum Schmunzeln. 

Eine weitere Überraschung erwartete uns. An diesem Wochenende war auch ein Fantasy- und Märchenmarkt auf dem Berg der Loreley. Den konnte ich nicht auslassen und es lohnte sich! Der Markt war mit viel Detailliebe gestaltet, es gab Gaukler, Märchenerzähler und sogar Handbetriebene Fahrgeschäfte. 


Ich halte schon seit längerem Ausschau nach einer zweiten Kopfspindel. F2 wird immer mobiler und langsam wird es schwierig das Rad im Wohnzimmer stehen zu lassen, so hoffte ich hier fündig zu werden. Die Veranstalter waren etwas überfordert mit meiner Anfrage und schickten mich zielsicher zu einer Frau die Filzsachen verkaufte. Immerhin hatte sie ihr Spinnrad dabei und sponn :) Sie verwies mich weiter an den Drechsler. Ein Drechsler auf einem Markt? Da war meine Neugier auf jeden Fall geweckt!

Und tatsächlich, Herr zeigte wie früher gedrechselt wurde und hatte einen Drechselplatz nach historischem Vorbild dabei! Wenn Ihr etwas Zeit habt schaut Euch mal seine Seite an, sehr spannend. Am Stand gab es einen ganzen Korb mit Spindeln, unterschiedlichster Größen, und etwas Rohwolle. Leider waren keine Kopfspindeln dabei, aber eine Fußspindel lief so toll, dass ich sie trotzdem mitnahm. Einige Meter hab ich nun bereits gesponnen, mal schauen ob mich die Liebe zu Fußspindeln noch packt :)


Ein schöner Wandertag!

Samstag, 4. Oktober 2014

Vodka Limette




Schon seit einiger Zeit habe ich Vodka Limerte fertig. Auf die Anleitung war ich durch Anke vom Meer to knit gestoßen und habe mich prompt verguckt. 
Das Grundprinzip ist ein einfacher Raglan von oben mit einem breitem Kragen, in der Rückenmitte und auf den Vorderseiten werden zum Schluss noch kleine Lacestücke eingestrickt. Die Konstruktion gefällt mir sehr gut und ist leicht zu variieren, so dass das nicht meine letzte Jacke dieser Art ist.

Ich frei mich drauf die Jacke jetzt im Herbst wieder öfter zu tragen <3 p="">


Freitag, 5. September 2014

Hallo September


Der August ist ja gerade zu verflogen, hoffentlich lässt sich der September etwas mehr Zeit :)

Im September werden wir / werde ich:
-die Taufe von F2 feiern
-endlich wieder mehr Sport machen (juhu die Hebamme hat grünes Licht gegeben)
-mich mehr mit meinem Theraband befassen (Trainingstipps?)
-endlich mal wieder ein größeres Teil für mich stricken (Low Tide solls werden)
-weiterhin meinen Büchereiausweis fleißig nutzen
-nähen
-Kräuter ernten und für den Winter trocknen

Sonntag, 31. August 2014

Abkettet


Endlich habe ich mal ein größeres Teil abgekettet, das Be my Angel- Tuch von Martina Behm. Begonnen hab ich es 6 Tage nach der Geburt des kleinsten Kindes und nun ist er fertig. 

Den Anstoß zu dem Tuch gab das Garn, welches ich gesponnen hatte. Die Fasern hatte ich selbst zusammenkardiert aus Ombria vom Wollschaf und Milchproteinfasern von World of Wool (die  lagen nun schon ein paar Jahre hier). Leider war die Kardiermaschine grob, so das das Mischen nicht gut klappte und sich auch eine Knoten gebildet haben und ich Schwierigkeiten hatte den Faden gleichmäßig zu spinnen - handspun look heißt das wohl im englischsprachigen Raum. Ich war froh als ich mit dem Spinnen fertig war. Tja, aber dann lag das Garn hier und lag und lag. Durch einen Zufall sprach ich mit meiner Schwiegermutter darüber und ihr gefiehl es sehr gut, bis auf die Farbe. Allerdings hatte sie einen lieben Menschen im Hinterkopf, dem die Farbe gut gefallen könnte. So setzten wir uns vor den Rechner und durchstöberten Ravelry. Ich schlug die Muster von Martina vor (irgendwann möchte ich die alle einmal gestrickt haben :) ), denn hier kann ich gut das Muster auf die Garnmenge adaptieren. Gelandet sind wir schließlich, wie gesagt, bei Be my Angel. Ein schönes Tuch, bei dem ich aber unsicher wegen des Tragens war. Ich konnte mir nicht gut vorstellen, ob es gut sitzt. Aber meiner Schwiegermutter gefiehl es gut! Die erste Runde strickte sich ruck zuck, doch das Gestrickt war klein und ganz schön fest. Wie es dann so läuft blieb das Tuch bis zum Spinntreffen bei Wiebke liegen. Unter Kikis fachkundigen Augen fiehl dann das Urteil : ribbeln und mit einer halben Nadelstärke mehr neu starten. 
Leicht demotiviert ging ich an das Projekt, da kommt dann mein Dickschädel durch! Doch je mehr ich strickte, desto mehr Spaß machte es. Das Gestrick ist mit der halben Nadelstärke mehr viel weicher und fällt ganz toll. Ich habe des oberen Flügelteil um 4 "Zähne" verlängert, was eine gute Größe ergibt. Etwas kribbelig war ich nochmal beim zusammen führen, paßt alles? Richtige Größe? Aber es hat geklappt. Wie  Tini im Interview mit Martina (hört unbedingt mal rein, die Folge ist super!) schon sagte "Irgendwann ist dann da der Punkt, an dem man sich wegen der langen Reihen die Augen auspieksen möchte, und dann geht alles ganz fix und das Teil ist fertig, aber eigentlich möchte man gleich das nächste anschlagen!" Der Punkt war nun gestern Abend:


Da liegen die Engelsflügel nun in halber Pracht (OK, noch ungewaschen und mit allen Fadenenden) und gefallen mir richtig gut. Ich konnte nicht widerstehen und musste das Tuch direkt umlegen und war positiv überrsscht! Es legt sich super um die Schultern und hat genau die richtige Menge Material ohne zu massiv zu wirken. Das unregelmäßige Garn gibt dem Tuch einen richtig schönen Charakter, etwas rustikal (aber nicht im negativen Sinn!). Nun bin ich schon arg gespannt, ob sich die Empfängerin auch freuen wird!
Aber ich glaube, ich brauche auch noch ein paar Flügel!

Dienstag, 5. August 2014

Appetitanreger

Bei den Bestellungen von Hilltop Cloud sind immer diese kleinen Tütchen dabei. Kleine Faserproben von Katie, die ich bisher immer sehr spannend fand! Auch in der letzten Bestellung war ein Tütchen. Wie Ihr sehen könnt eine Mischung aus Kamel, Seacell und falschem Kasmir (ist das die richtige Übersetzung?)

Hier seht Ihr die Farben noch mal besser:


Ganz genau mein Beuteschema! 

Die Probebeutel sind herrlich, denn wenn ein Päckchen kommt möchte ich immer sofort mit den neuen Fasern starten. Das ist nur ziemlich albern, denn es ist quasi immer noch ein Projekt auf dem Rad. So sind die Probebeutel eine tolle Zwischenlösung. Die große Faserportion wird gestreichelt, bewundert und verstaut und dann der Appetitanreger auf der Handspindel getestet!


An der Stelle bin ich immer noch dankbar für die Session auf dem Yarncamp, bei der ich lernte mit der Spindel zu spinnen und gleichzeitig das Garn per Kettenzwirn fertig zu stellen.


Die Mischung schaut doch versponnen sehr gut aus!
(Ich hasple die Ministränge immer über das Julekulerbuch, so haben sie alle die gleiche Größe.)

Montag, 4. August 2014

An die Maschine, fertig? Los!

"Mit dem Nähen bin ich durch!" dachte ich. Aber die tollen genähten Teile, die ich in meiner Twitter Timeline oder im Feedreader immer mal wieder gesehen hab, reizten mich doch arg. Schöne Stoffe habe ich auch immer mal wieder gesehen (,aber nie mit genommen!)

Im letzten Jahr fragte Conni, dann auf Twitter ob jemand ihre Nähmaschine haben mag. Und da hab ich ja gesagt :)
Die Maschine kann einiges mehr als mein vorheriges Ikea-Modell, das ist sehr spannend.

Als sich dann F2 ankündigte und ich unsere Bestände an Babydingen durch sah, lag der Gedanke schnell nah selbst einiges zu verändern. Für F1 haben wir damals so ein 4 in 1 Beistellbett gekauft, was sich in der Wohnung als super praktisch erwiesen hat. Man kann das Bett auch vom Elternbett lösen und als Tagesbett nutzen, durch die Rollen ist es ja rasch von Raum zu Raum geschoben. Vor 5 Jahren haben wir es allerdings nur mit einer Ausstattung in Orange bekommen. Inzwischen gibt es viele wunderschöne Ausführungen. Das Orange mochte ich aber nicht noch ein ganzes Jahr hier stehen haben. Nach einem kurzen Ideenaustausch mit Frau Frische Brise, war klar das wir gar keine große Ausstattung brauchen. Da wir jetzt über 2 Etagen wohnen, fällt für uns die Tagesbettfunktion flach (ich Schlepp das Bett ja nicht Trepp auf, Trepp ab). So brauchen wir nur ein Nest, was ja so schwer nicht sein kann, dachte ich. Ganz so einfach wie ich dachte war es nicht, aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden: