Samstag, 23. März 2019

MMM - Messemonat März

Schon im Kalender zeichnete sich ab, dass der März sehr spannend werden würde. Im Kalender stehen zwei Messen, die ich besuchen werde.

Als erstes stand die Creativa in Dortmund an, deren Besuch meine Mutter sich zum Geburtstag gewünscht hatte. Ich habe also meinen Rucksack gepackt und zum Mama Wochenende aufgebrochen.

Auf der Creativa, einer Kreativmesse für Endverbraucher*innen, war ich einmal vor vielen, vielen Jahren als Schülerin.  Bei meinem ersten Besuch war ich sehr erschlagen von der Auswahl und der Möglichkeiten, die dort angeboten wurden. Halle um Halle reihten sich, für mich, unbekannte Techniken und Materialien aneinander. Verlassen habe ich die Messe mit schwirrendem Kopf und 2 Knäuelen Sockenwolle :)
Da habe ich ind diesem Jahr einen deutlichen Unterschied gemerkt. Wie sehr das Internet mein kreatives Arbeiten verändert hat und wie schnell ich an Inspirationen komme, bzw. einfach darüber stolpere. Das Erleben in den Messehallen war weniger ein "Wow, was ist das denn?" sondern viel mehr ein "Oh super, ich kann mir das mal live anschauen!".

Eine weitere Vorbereitung hatte ich für die Messe noch getroffen: Mützen gestrickt. Sylvie Rasch hatte vor einigen Wochen zum Mützenstricken aufgerufen, denn sie hat einen Weltrekordversuch "Eine Mütze voll Liebe" gestartet. Mit diesem Link kommt ihr zum Video mit Sylvies Aufruf. Also habe ich meinen Stash durchgesehen und einige Restknäule ausgesucht und losgestrickt. Zugegeben, zuerst waren die dicken Garne dran, dann gibt es ein schnelles Ergebnis ;) Aber auch zwei schöne Wolle-Seiden-Mischungen habe ich verarbeitet:


Da ich sehr knapp war, habe ich die Mützen nicht mehr eingeschickt, sondern habe sie direkt auf die Messe mitgenommen und durfte sogar ein bisschen beim zusammensetzen helfen :)
Kurz darauf kam die freudige Nachricht von Sylvie: Der Rekord ist geschafft. Insgesamt sind 3449 Mützen sind zusammengesetzt worden!  Im Herbst werden diese dann über die Dortmunder Tafeln an Obdachlose verteilt.

Über Instagram hatte ich gesehen, dass Mymaki für den OZ Verlag Workshops auf der Messe geben würde. Da haben wir natürlich vorbei geschaut und "Hallo!" gesagt :)
Am späten Nachmittag durften wir noch Rahmen von Buntbox ausprobieren und gestalten. Das hat Spaß gemacht. Hinterher habe ich Online noch gesehen, dass diese Rahmen sich wohl auch mit Aquarellfarben bemalen lassen, das würde mich ja noch reizen.
Ein bisschen eingekauft habe ich auch handgemachte Seifen, Holzeier (drückt mir die Daumen, dass mein Plan mit denen aufgeht) und Holzknöpfe mit eingeschnittenen Zahlen für die Adventskalender der Jungs. Und wo wir bei dem Thema sind einen Keksausstecher für den Adventskalender (ich sammle das ganze Jahr über Teile).



Noch eine Woche dannstartet ein ganz besonderes Messe-Highlight: die H&H in Köln!
(H&H steht für Handarbeit und Hobby)

Es handelt sich um eine Fachbesuchermesse, bei denen die Firmen die Neuheiten für das kommende Jahr vorstellen.
Kiki hat bereits einen ganz tollen Artikel mit vielen Tipps rund um die Messe geschrieben, schaut unbedingt mal bei ihr vorbei.
In diesem Jahr habe ich mich auch getraut und habe mich als Bloggerin akkreditieren lassen und darf nun drei Tage über die Messe gehen und mir die Neuheiten anschauen. Ich bin schon soooo neugierig und gespannt, was wir alles entdecken werden. Ja richtig WIR, die #wollwg mit Kiki und Katha. Dank Kikis Erfahrung und der wunderbaren Planung erleben wir bestimmt einiges.

Bis dahin freue ich mich noch vor und stricke mein letztes Projekt der "möchte ich gern machen"-Liste aus dem letzten Jahr: einem Paar Hüttenschuhe für mich!

(Als die Sohlen endlich im Handel waren, habe ich mir direkt ein Paar gekauft. Das fanden meine Jungs aber so toll, dass sie auch jeder ein Paar wollten. Eltern kennen das, ich habe nun schon 2 Paare gestrickt und immer noch kein eigenes!)

Nun aber auf an die Nadeln!

Montag, 11. Februar 2019

Forager's Scarf - fertig oder nicht?

Wie ich im Überblickspost Ende Januar angekündigt, habe ich den Forager's Scarf im Blick behalten. Mehr noch, ich hab die Nadeln gewechselt und den Schnellgang eingelegt und das Ding beendet. Noch im Januar! Ende gut, alles gut könnte man denken. Aber so richtig toll fühlte sich das fertige Teil nicht an.



Der Lace-Teil war irgendwie zu klein und unförmig.



Die Anleitung hatte ich als grobe Richtlinie genommen, denn leider war sie auf ein Garn ausgelegt und es gab nur Maschenangaben. Gewünscht hätte ich mir eine Schemazeichnung, so dass ich erkennen könnte bis wohin Zunahmen gingen und wo ungefähr der Lacepart begonnen hätte.

Zurück zu meinem Tuch, ich hatte in der Zwischenzeit das Tuch bis zu 2/3 der Länge zurück geribbelt. Der Lace-Teil würde dann ein Stück größer werden, war meine Hoffnung. Tapfer strickte ich SSK und YO über SSK und YO undcdas Knäuel schmolz dahin. Heute morgen dachte ich dann ich hätte es geschafft. Heute! Heute würde ich es bestimmt fertig beenden.
Die einzelnen Maschen des Tages summierten sich und ich saß heute Nachmittag mit einem golfballgroßem Rest da. Aber so richtig stimmig sah es immer noch nicht aus. Das war der Punkt, an dem ich die Anleitung noch mal öffnete und siehe da: am Ende gibt es noch einen Abnahmenteil. Es gibt also keinen geraden Abschluss sondern eine Ecke ... erwähnte ich das ich ein Schema toll gefunden hätte? Noch einmal trennte ich ein gutes Stück auf und startete mit den Abnahmen. Nun schwanke ich zwischen "Yeah, das Knäuel wird immer kleiner! Nur noch ein kleines Stück." und "Nicht so schnell, nicht so schnell! Ob das noch reicht?"



Drückt mir die Daumen.

Montag, 28. Januar 2019

Jetzt wird es flauschig

Leider ist der Post im letzten Jahr nicht veröffentlicht worden. Da mir der Knitalong sehr viel Spaß gemacht hat, habe ich es nicht über mich geracht ihn einfach zu löschen. Ich hoffe ihr mögt ihn trotzdem noch lesen.

Seit einiger Zeit höre ich den Frickelcast - und das sehr gern. Als die beiden vor einigen Wochen einen Ito Knitalong (mit Schwerpunkt auf der ito Sensai) ankündigten wurde ich hellhörig. Von dem Garn schlummert noch ein Knäuel in meinem Stash! Steffi und Jane haben für den Knitalong je ein Cowl- Muster entworfen und zwar einmal #Flauschrausch und Flauschig (Links zu den Ravelrypatternseiten).
Der #Flauschrausch (Link zur Ravelrypatternseite) ist genau mein Ding schlicht, aber durch die Quadrate doch nicht langweilig. Halsnahe Cowls trage ich fast den gesamten Winter durch, was sprach also noch dagegen? Nach einigem Suchen im Stash ergaben sich verschiedene Möglichkeiten, aber so richtig glücklich war ich mit meinem vorhandenen grünen Knäuel nicht:

Aber beim stöbern bin ich auf einen gut gehüteten Strang gestoßen, einen Strang Meritence von der Skudderia (früher das Regenbogenschaf) dass ich einmal als Geburtstagsfärbung bekommen habe :)
Die Meritence ist ein ganz glattes, fließendes Garn. Wirklich wunderschön! Das in Kombination mit Mohair und Seide schien auf einmal viel verlockender als meine vorherige Variante. Ihr kennt das, oder?

Ich wusste das Handgemacht in Wiesbaden ebenfalls ito Garne, insbesondere die Sensai hat. Dank der tollen Fernberatung war auch schnell eine alternative Farbe gefunden: Glacier.



Nach einem kurzen Zweifel, ob nicht ein uni Garn doch besser geeignet wäre, bin ich gestartet. Vor einigen Jahren hatte ich mal eine Mütze im Netzpatent gestrickt und dachte, der Cowl klappt dann locker. Tja, oder auch nicht. Ich habe ein paar Anläufe gebraucht um das Muster zu setzen, mich an die ständigen Umschläge zu erinnern und dann noch mal eine viertel Nadelstärke runter zu gehen. Das Gestrick wirkte in 3,25 einfach viel schöner als in 3,5!
Einige Tage später konnte ich auf Instagram einen begeisterten Zwischenstand vermelden: stricken und atmen geht wieder gleichzeitig. Das ich bei einem Projekt die Luft angehalten habe ist auch schon lang nicht mehr passiert :D



Im Herbsturlaub an der Nordsee konnte ich dann die letzten Maschen stricken und den Cowl auch gleich einweihen. Ich glaube der hat Potential zum Lieblingsstück!








Dienstag, 22. Januar 2019

Mach das Ufo fertig FAL - was ist noch in Arbeit

Der Eintrag gestern Abend war schon so lang, da wollte ich den Zwischenstand der anderen Projekte nicht noch anhängen.

Brynje Hue - Fanø Mütze für F2 -

Leider noch ohne Bild, aber fertig. Als ich das gute Stück zur Hand nahm wusste ich auch wieder warum es zum Ufo wurde. Die Konstruktion der Mütze sieht vor, dass man zwei Teile strickt. Diese werden zusammen genommen und in einer Rippe ( 1 re, 1 li) weitergeführt. Von dort aus wird quasi eine Kapuze dran gestrickt. Eben diese Kapuze wurde wie eine Käppchenferse gestrickt, also mit einem runden Kopf. F2 fand die Mütze super, allerdings musste unbedingt ein Zipfel dran. Das war ... spannend. Ich habe also viel am Wochenende gestrickt und das Kind immer wieder anprobieren lassen, bis wir beide zufrieden waren.

Das Weihnachtsplaid

Im November hat Tanja Steinbach den Strick-Adventskalender im ARD Buffet vorgestellt. Kiki hat in einem Jahr schon mal einen Schal mitgestrickt der wunderschön geworden ist.
In 2018 sollte es nun eine Kuscheldecke - ein Plaid - werden. Zuerst wollte ich nicht mitmachen, denn soviel Garn wollte ich nicht zukaufen. Aber warum zukaufen? Eine Stashsichtigung, brachte noch eine große Menge Superlana zum Vorschein, die ich für "was tolles" zur Seite gelegt hatte. Und wenn die Decke nicht was ganz tolles ist, was dann? :) Die Superlana ist etwas dünner als das Originalgarn der Decke, deswegen habe ich noch etwas Garn dazugekauft. Einige Patche der Decke werden mehrfach gestrickt und mein Plan war diese mit dem zugekauften Garn zu machen. Da ich nicht ganz "im Takt" des Kalenders gestrickt habe, habe ich die Musterwiederholungen begonnen, aber nicht fertig gemacht. Gestern Abend habe ich dann mal zusammengetragen was ich habe. Es fehlen noch 2 Einzelmuster und ich habe noch 8 Knäuel Garn! Sprich mein Zukauf war gar nicht nötig und ich kann die Decke völlig aus meinem Stash stricken. Ist das nicht toll? Ab morgen werde ich dann mal beginnen die Quadrate zu waschen und zu spannen, dann dürfte die Decke nicht mehr lange brauchen.

Forager's Scarf
Leider das Überbleibsel dieser Runde "Mach das Ufo fertig". Bei all den anderen Projekten ist er nich zum Zug gekommen. Aber ich behalte ihn im Blick!

Montag, 21. Januar 2019

Mach das Ufo fertig FAL

Wie auch schon im letzten Jahr, hat der Frickelcast zum "Mach das Ufo fertig FAL" aufgerufen. Das trifft sich sehr gut, denn über das Jahr hat sich hier überraschenderweise doch ein bisschen was angesammelt :)
Kurz entschlossen hab ich am 31.12.2018 noch fix eine kleine Liste erstellt. Als Ufos die ins Rennen gehen sollten ergaben sich (Links zu den Ravelryprojekten):
Und wie ist denn der Stand heute? Ich bin zufrieden, denn ich habe einiges geschafft! Wie das mit Plänen so ist ergaben sich spontane Änderungen und ein Baby wurde geboren, was ich sehr gern bestricken wollte. Trotzdem kann ich folgende fertige Projekte zeigen.

Eine Häkeltasche


 Das Häkeln ist so eine Sache, ich mache es ab und an sehr gerne. Wenn das Projekt spannend ist. Aber das dauert ewig (bei mir). Diese Tasche hatte ich im Juli im Sommerurlaub begonnen. Mit meiner Schwiegermama und den Kindern haben wir einen gemütlichen Nachmittag im Garten verbracht und losgelegt. Nun ist das Netz endlich fertig und ich kann es zum Einkaufen nehmen. Juhu! (Meine Schwiegermutter ist wesentlich schneller und in Serie gegangen. Ich glaube 9 fertige Netze war der letzte Stand!)
Anleitung: Einkaufsnetz mit Twist
Garn: Namenloses Baumwollgarn aus dem Stash
Nadelstärke 4
gehäkelt von Juli 2018 bis Januar 2019

Die Wärmflaschenhülle

Sei hier kurz erwähnt, weil sie fertig wurde. Aber die bekommt noch einen Extraeintrag :)

Singles für Sockengarn


Ich hatte von ValentinaWollante einen tollen Zopf Fasern in einer 70/30 Mischung (70%Wolle, 30% Nylon), ideal also für Socken. Im letzten Jahr gab es im Wool n Spinning Podcast einen Themenschwerpunkt zum Thema Socken. Davon habe ich mich anstecken lassen, aber dann kamen andere Dinge dazwischen und ... na ja ... ein Ufo wurde geboren.
Nun habe ich den zweiten Teil Singles fertig gesponnen (das war mein erstes Ziel, die waren nämlich wirklich richtig dünn und das ging selbst mir auf den Keks). Jetzt ist es nur noch das Zwirnen.
Sockenwollprojekt
Fasern Valentina Wollante 70/30
gesponnen von August 2018 bis Januar 2019

Gewebter Schal für F2


Warum war das Ding zum Ufo mutiert, fragte ich mich. Garn und Gewebe gefielen mir immer noch richtig gut. Nach dem ersten zaghaften hin- und herweben fand ich es großartig und einen riesen Spaß! Eine Stunde später kam die Erinnerung in Form von Schmerzen im Nacken und den Schulter. So ein Käse. Mein Ziel: ein Schal und dann nie wieder! Meine Hin- und Hergerissenheit habe ich in den Instagram Stories festgehalten und zu meinem riesen Glück hat Wiesensalat sie gesehen. Nach einigen Nachrichten haben wir festgestellt, dass meine Haltung und der Webplatz für mich nicht gut waren. Ich habe nie einen Kurs besucht und einfach probiert, das rächt sich wohl. Ich habe, wie ich es auf Bildern gesehen habe, den Rahmen an unseren Esstisch gelehnt. Der war dafür aber wohl viel zu hoch, weswegen ich permanent die Schultern hochzog um "oben" arbeiten zu können. Nach einigen Wechseln habe ich überraschenderweise am Sofatisch, die ideale Höhe gefunden und der Schal war am nächsten Abend fertig! Das die Position so einen Unterschied macht hätte ich nicht gedacht.
Der Spaß ist zurück und ich würde so, so gern sofort den nächsten Rahmen bespannen. Aber mein Plan ist erstmal weiter den Ufoabbau voran zu treiben. (Und da ich mich herrlich selbst mit Möhrchen versorge: für den nächsten Schal brauche ich noch ein bestimmtes Kettgarn. Das gibt es im lokalen Wollladen. Von dem habe ich auch noch Garn für das Weihnachtsplaid, die wahrscheinlich zuviel ist. Also erst das Plaid beenden und dann den Rest gegen mein Wunschkettgarn eintauschen.)
Webschal für F1
Garn: Lana Grossa Meilenweit und ein Rest blaues, namenloses Sockengarn aus meinem Stash
Gewebt von Mai 2018 bis Januar 2019

Krippenfiguren


Ja, da habe ich auch kurz überlegt, aber Frau Feierabendfrickeleien (Link zum Blog) beruhigte mich "Alles gefrickelte zählt". Aber zum Anfang: Vor 3 Jahren bestellten wir eine Krippe. Ich wollte gern eine Holzkrippe, mit der die Kinder auch spielen können. Bei einem Angebot schlug ich zu. Als die Krippe hier ankam, gab es leider lange Gesichter: Maria und ein König fehlten. Ich hatte bereits nachgefragt und hätte die Krippe noch zurück geben können, aber es war Dezember! Wie das eben so ist: es ging unter und im Januar haben die Jungs die Krippe mit der Weihnachtsdeko in den Keller gebracht.
Vor zwei Jahren tauchte sie dann wieder auf, wieder hielten die Playmobilfiguren die Stellung, aber so war das doch nicht gedacht. Eine kurze Pinterest Recherche später (haha, Pinterest und kurz) war mein Weihnachtsideen-Board um einige Peg-Doll-Nativity Ideen reicher. Völlig begeistert holte ich Holzspielfiguren und räumte sie im Januar mit in den Keller (ihr erkennt ein Muster, oder?).
Als wir nun, in diesem Jahr, begannen die Weihnachtsdeko zusammen zu räumen, dachte ich "Nicht noch ein Jahr!"
Begonnen hatte ich die Figuren ja schon, nur fertig waren sie nicht. Ein klassisches Ufo, welches aber nicht noch ein Jahr im Keller schlummern sollte. Und so nahm ich sie mir an einem Nachmittag vor! F2 knetete mit seiner Weihnachtsknete haufenweise Plätzchen und ich malte Krippenfiguren. Endlich sind sie fertig!


Ein weiterer Fotoloser Punkt den ich von meiner Liste streichen kann: meine Stasheinträge auf Ravelry. Ich mag die Stashpflege sehr gern und durchsuche ihn auch gern, wenn ich etwas machen möchte. Allerdings fehlte mir in den letzten 2 Jahren die Zeit um diese Stashpflege zu betreiben. Nun ist alles so weit wie möglich aktualisiert und ich freu mich über meine Garne :)


Sonntag, 30. September 2018

Socktober, Socktober!

Noch einmal schlafen, dann steht der Socktober vor der Tür. Oder viel mehr steht er dann schon drin. :)
Socken reizen mich in diesem Jahr wieder viel stärker als in den Jahren zuvor. Vor einigen Wochen hatte ich einen richtigen Startschub und habe einiges angeschlagen.
Ich werde also mit folgenden WIPS in den Socktober starten:


Ein Paar Dublin Bay Socks (Ravelry Link). Das Muster habe ich schon einige Mal gestrickt, denn es ist super ;) Kleines, leicht zu merkendes Muster an der Seite: macht viel her, strickt sich aber quasi von selbst. Das Projekt ist quasi für zwei Knitalongs, denn das Garn habe ich beim Oppenheimer Wollfest mitgenommen -> zählt also für den Socktober und den #meinewollfestbeutemakealong von The Cooking Knitter und Frau Häkel (jeweils Links zu den Blogs).



Im weiteren geht hier ein Paar Regenbogensocken an den Start. Wobei Start ist übertrieben, denn fast eine Socke ist schon fertig. Die Socken sind eine Überraschung die ich irgendwann im Herbst fertig stricken möchte. Da die Empfängerin keine Ahnung von meinem Blog hat, kann ich davon schreiben ;)



An dritter Stelle steht ein Tüftel-Projekt. Eigentlich finde ich Socken in der Toe-up-Variante eine tolle Idee, uneigentlich habe ich noch kein Pattern für mich gefunden, dass gut sitzt. Und so habe ich im letzten Jahr begonnen, ganz gemächlich ein Paar für mich auszutüfteln. Der erste Socken scheint gut zu sitzen und nun darf der zweite folgen. Bei denen wäre ich schon froh, wenn sie einen Abschluss fänden, denn die liegen nun 1,5 Jahre auf den Nadeln. Das ist doch etwas lang.



Zum letzten Weihnachtsfest bekam ich die Soxx-Boxx no.3 geschenkt und habe die im Urlaub angefangen zu stricken. Die Socken sind wirklich schön und kurzweilig. Allerdings war ich mit der Passform arg unsicher und das bremst mich sehr zuverlässig aus. Dann kam da noch ein Spüllappenrausch dazwischen und die Socken landeten im verschlossenen Projektbeutel. Nach kurzer Begutachtung habe ich mich entschieden sie nicht zu ribbeln, sondern nur den schaft kürzer zu stricken - das sollte reichen.


Und weil nur WIPs ja langweilig wären habe ich mir ein wenig *hüstel* Motivation raus gesucht. Angestrickt wird aber erst, wenn zwei der oberen Projekte fertig sind!

Von Kiki bekam ich zum Geburtstag ein ganz tolles Sockenmuster geschenkt: Fågel (Link zur Ravelry-Seite). Sind die Vögel nicht der Knaller? Ein schönes, dunkeles Tweedgarn müsste ich noch im Stash haben. Nur das orange wird eng (das wundert aber niemanden, oder?)

Tanja Steinbach hat, anlässlich des Socktobers ein sehr schönes Muster veröffentlicht, das mir sehr gut gefällt. Der Schaft hat ein kleines Muster und dann kommen weite Teile in glatt rechts, perfekte Wartezeit-Überbrücker :)

Tja und dann gibt es noch ein wunderbares Geburtstagsgeschenk:



Wiebke hat mir zwei Knäuele Opal-Garn geschenkt, die ganz genau in mein Beuteschema fallen <3 aber="" bin="" da="" die="" ein.="" eine="" etwas="" f="" habe="" habt="" ich="" idee="" ihr="" llt="" mir="" musteridee="" nicht.="" noch="" nur="" oder="" p="" r="" sicher="" ziemlich="" zwei="">

Mittwoch, 20. Juni 2018

Eine Woche voller Möglichkeiten

Diese Woche habe ich einiges an freier Zeit. Über den Trubel der letzten Wochen, habe ich mich schon sehr auf diese Tage gefreut. Ich habe Pläne gemacht und wieder verworfen.
Übrig geblieben sind zwei Dinge: es mir gut gehen lassen und etwas Bestandsaufnahme machen.

Das gut gehen lassen klappt in den ersten zwei Tagen sehr gut. Gestern haben F2 und ich den Morgen auf der Terrasse verbracht, er hat den Sandkasten in ein Parkhaus verwandelt (eigentlich ist er eine Dauerbaustelle, es ändern sich immer nur die Pläne was daraus werden soll) und ich habe das erste Projekt aus dem Korb gezogen:


F2 hatte sich im Winter einen Pullunder gewünscht, als seiner zu klein wurde. Mein Lieblingsmuster dafür ist ja echt Milo. Geht super fix (eigentlich) und er sitzt bei meinen Kindern wirklich gut. Auf der H&H kam für mich das Thema Mosaikstricken wieder in Erinnerung. Und so ergab sich die Idee beides zu verbinden. Milo hat oben und unten kraus rechte Teile, aber der Mittelteil (am Bauch) ist viel Platz für Ideen :)
So viele Ideen Muster nun selbst auszutüfteln, hatte ich dann aber doch nicht und bin auf die Ravelry Suche ausgewichen. Tanja Steinbachs Tuch Byzanz hat mir besonders gut gefallen, die Kante ist toll. Und nun soll diese Kante an den Bauchteil kommen.

So weit so gut, dachte ich und legte los. Welche Größe stricke ich denn am Besten? Der nächste Winter ist noch ein Stück hin, also dachte ich eine Nummer größer wäre bestimmt gut. Das das nicht der erste Pullunder dieser Art ist, lief er eine Zeit als "Pendelgestrick" nebenher. Als ich die Armausschnitte abgekettet habe, kamen die ersten Zweifel :D Für einen 4jährigen sieht das doch reichlich aus. Und so ergab sich ein Platz im Projektkorb (bei den Knitmore Girls auch gern Area 51 genannt).
Nun habe ich den Milo reaktiviert und siehe da, dem kleinen Kind ist er wirklich reichlich. Aber dem Großen passt er schon fast. Nun stricke ich eben in der großen Größe für F1 weiter und später einen weiteren Milo in einer kleineren Größe für F2.




Heute kamen dann diese Socken zum Zug. Die habe ich letztes Jahr als Weihnachtssocken begonnen, ohne Schnörkel glatt rechts aus einem Sockblank, aber mit einer Afterthoughtheel gearbeitet. Meine Mama wollte gern sehen, wie man die Ferse hinterher einsetzt. Allerding haben wir es nun einige Male nicht geschafft, uns das Ganze in Ruhe anzusehen. Also habe ich heute einfach so, die zweite Ferse begonnen. Die nächste Socke kommt bestimmt.

 Dann läuft ja gerade der „PaillettenPerlenPlunder“-Frickelalong des Frickelcasts (Hörempfehlung :) ) Meine erste Überlegung war ein großes, ein sehr großes Spinnprojekt. Und zwar 600g Glitzy in grün. Realistisch gesehen, war das keine gute Idee. Das letzte Projekt, entzückende 200g Gotlandlamm, hat nun über ein Jahr gebraucht. Okay, sooooo lang fühlte sich das jetzt nicht an. Aber damit ist das grüne Glitzi raus. In meinem Stash gab es aber noch ein Faser Goodiebag, in dem viele kleine Faserbobbel mit unterschiedlichen Zusammensetzungen. Zwei grüne Bobbel habe ich mir heraus gesucht und mit den Kreutzspindeln versponnen. Beim Zwirnen habe ich einen Nähfaden, mit aufgefädelten Perlen und Pailletten, mitlaufen lassen. Auf der Nähgarnspule, wirkte die Menge an Perlen und Pailletten etwas übertrieben, im fertigen Garn gibt sich der Eindruck doch wieder.  Heute habe ich die Stränge gehaspelt und ins Entspannungsbad gegeben. Mal schauen, wann ich sie weiterverarbeiten kann.